Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) bietet in ihrem Online-Angebot u.a. die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, die auch die Behandlung manischer und bipolarer affektiver Störungen (F30, F31) umfassen.
Medizin im Web: Affektive Störungen
Der Umfang der Internetseite der 1999 gegründeten Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS e.V.) ist noch bescheiden. Sie können zwischen den Menüpunkten Fakten, Literatur, Adressen und Quiz wählen oder aber eine Anfrage starten. Im Menüpunkt Literatur - Fachliteratur finden Sie ausgewählte Artikel bzw. Auszüge aus deutschen Fachzeitschriften und aktuellen Fachbüchern.
Sicher eine der ersten deutschsprachigen Internetseiten, die zu bipolaren Störungen besucht werden sollten, ist die der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) e.V. Der sehr rührige Verein will den Erfahrungsaustausch zwischen Professionellen, Betroffenen, Angehörigen und Beteiligten ermöglichen und insbesondere die rechtzeitige und korrekte Diagnosestellung und Therapie fördern. Hier finden Sie Hintergrundwissen und ein vielfältiges Angebot an Informationen zu Literatur, Adressen und Gesundheitspolitik sowie einen Veranstaltungskatalog.
Diese Schweizer Website enthält Hinweise auf interessante deutschsprachige Internetbeiträge und eine umfangreiche Linkliste zu internationalen, überwiegend englischsprachigen Internetseiten, die sich mit der bipolaren Störung befassen.
Unter dieser Adresse findet sich eine Vorlesung des international anerkannten Bipolar-Experten Dr. Heinz Grunze, LMU München, in Form einer farbenprächtigen PDF-Datei.
Im bundesweiten Kompetenznetz Depression, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), haben sich Fachleute aller betroffenen gesellschaftlichen Bereiche zusammengeschlossen. Ziel ist die Förderung der Erforschung depressiver Erkrankungen und die Optimierung der Versorgung depressiver Patienten. Derzeit arbeiten interdisziplinäre Arbeitsgruppen an etwa 20 Subprojekten in sechs großen Themenbereichen, u.a. der Qualitätssicherung der Depressionstherapie. Im Rahmen des Netzes Depression hat sich auch der gemeinnützige Verein "Bündnis gegen Depression e.V." gebildet, der insbesondere durch Öffentlichkeitsarbeit das Phänomen der Depression (und der Suizidalität) enttabuisieren und damit die gesundheitliche Situation depressiver Menschen verbessern will.
Auf dieser Internetseite findet sich eine bunte Mischung an Beiträgen zum Spektrum der bipolaren Störungen, die von einem betroffenen Patienten zusammengestellt wurde. Differenziert werden hier neben der Schilderung eigener Erfahrungen auch entferntere Gebiete wie beispielsweise die "Geschichte der manisch-depressiven Krankheit" behandelt. Per Link geht es von hier aus unter anderem auch auf die Selbsthilfeseite "www.verein-horizonte.de".
Unter dem Titel "Lithium: Medikation und Intoxikation" wird auf den Seiten des Schweizerischen Medizin-Forums ein deutschsprachiger Fallbericht zur Lithium-Behandlung präsentiert, der mit zahlreichen Informationen zur prophylaktischen Lithium-Gabe versehen ist.
Auf der Seasonal Affective Disorder Information Page der kanadischen University of British Columbia finden Sie eine detaillierte Darstellung der Pathophysiologie der SAD aus dem Jahre 2000, die vom Chronobiology and Mood Disorders Symposium stammt. Das zw88lfseitige Review liegt als druckfreundliches PDF-Dokument vor.
Die aktuellen "Practice Guideline For The Treatment Of Patients With Bipolar Disorder" wurden von der American Psychiatric Association ins WorldWideWeb gestellt. Die umfangreichen Ausführungen betreffen Diagnostik, Klassifikation, Epidemiologie und Therapie.
